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Organisation des Unterrichts

An unserer Schule gibt es zwei verschiedene bewährte Formen der Klassenorganisation, die gleichberechtigt nebeneinander stehen. Einerseits haben wir für jede Klassenstufe 1-4 eine reine Jahrgangsklasse im herkömmlichen Sinne.
Andererseits gibt es neben dem Konzept der vier Jahrgangsklassen an unserer Schule zudem vier jahrgangsgemischte Lerngruppen, in denen Kinder aller Jahrgänge gemeinsam unterrichtet werden.

In den Jahrgangsklassen verbringen die Kinder in der Regel vier Jahre im selben stabilen Klassenverband. Die soziale Gruppe trennt sich erst nach vier Jahren.

Eine jahrgangsgemischte Gruppe ist eine bestehende Gemeinschaft, in die jedes Jahr neue Erstklässler eingeschult werden, die dann bis zum Ende ihrer Grundschulzeit von der selben Klassenlehrerin unterrichtet werden.

Der Verbleib in der Lerngruppe ist auch dann gewährleistet, wenn ein Kind aufgrund seiner besonders schnellen oder langsamen Lernfortschritte anstatt der üblichen zwei Jahren die Eingangsstufe in drei bzw. nur einem Jahr durchläuft. Das hat für diese Kinder den Vorteil, dass sie sich nicht auf neue Mitschüler und eine neue Lehrerin einstellen müssen. Die Lehrerin kann ohne Unterbrechung ihr individuelles Förderkonzept weiterverfolgen.

Die Schüler der Lerngruppen haben aufgrund der verschiedenen Klassenstufen unterschiedlich viele Unterrichtsstunden. Sogenannte „Trennstunden“ variieren je nach Klassenstufe und Bedarf.

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Auswahl der Kinder für die entsprechenden Klassen

Die Eltern können bei der Schulanmeldung ihren Wunsch (Jahrgangsklasse oder jahrgangsgemischte Klasse) äußern. Kann diesem Wunsch nicht entsprochen werden, wird mit den Eltern ein Gespräch geführt. Die endgültige Entscheidung über die Zuweisung zu einer bestimmten Klasse trifft die Schule. Zur Entscheidungsfindung kann auf Wunsch der/die Elternbeiratsvorsitzende mit beraten.

Kriterien für die Klassenbildung der jahrgangsgemischten Klassen:

  • Eine Klassengröße von 24 Kindern soll nicht überschritten werden.
  • Jedes Kind soll die Möglichkeit haben, mit einem Partner den Schulweg zu gehen.
  • Es soll keine Häufung von Kindern mit sozialen, kognitiven und/oder sprachlichen Problemen in einer Klasse auftreten (auch nicht in der Jahrgangsklasse).
  • Die einzelnen Jahrgänge sollen in etwa gleich groß sein.

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